5. Fire Fighting Competition


Am 13. September fand neben unserem Feuerwehrhaus die 5. Auflage der Fire Fighting Competition statt. Diese Übungsreihe zwischen den Feuerwehren Axberg, Holzhausen, Marchtrenk und Freiling findet jährlich in Rotation bei allen teilnehmenden Feuerwehren statt und hat den Hintergrund im kameradschaftlichen Wettbewerb knifflige und herausfordernde Aufgaben im Team zu meistern.

Die Aufgabenstellung dieses Jahr schien auf den ersten Blick unlösbar: 2 Fahrzeuge standen inmitten eines imaginären Flusses (25m breit), der durch keinen Teilnehmer betreten werden durfte. In jeden Fahrzeug 2 Opfer, die es zu retten galt. Jedes Team bestand aus 2 Feuerwehren – in unserem Fall Team Wels-Land mit Holzhausen und Marchtrenk und Linz-Land mit Axberg und Freiling. Zu Beginn gab es 15min Beratungszeit, in der die Strategie festgelegt werden konnte. Folgende Rahmenbedingungen wurden festgelegt:

  • Keiner darf den Fluss betreten (derjenige scheidet für den Bewerb aus)
  • Es dürfen keine Einbauseilwinden verwendet werden.
  • Nach dem Startschuss darf die Flussseite nicht mehr gewechselt werden – weder zu Fuß noch mit Fahrzeugen.
  • Die Rettung bei den Fahrzeugen muss durch das Dach erfolgen
  • Auf Eigensicherung ist zu jedem Zeitpunkt zu achten und jedes Team stellt einen Sicherheits-Offizier, der im Notfall einschreitet.
  • Es dürfen nur Gerätschaften aus den Fahrzeugen verwendet werden (2 RLF, 2 LFB-A2)
  • Jedes Team stellt 1 Opfer und 1 FMD Mitarbeiter wird zur Verletzten-Betreuung abgestellt.
  • Jedes Team wird durch einen gemeinsamen Gruppen-Kommandanten befehligt.
  • Das Team am Fahrzeug muss alle 7 Minuten abgelöst werden, wobei der Wechsel über den jeweiligen Rettungsweg zu erfolgen hat.
  • Es hat jenes Team gewonnen, dass als erstes die Personen im gekennzeichneten Ort positioniert hat und das Fahrzeug ebenfalls im markierten Bereich abgestellt hat.

Haken an der Sache ist sicherlich gewesen, dass die 2-teiligen Schiebeleitern lediglich eine Länge von ca. 10m gehabt haben und somit das Fahrzeug knapp nicht erreicht werden konnte. Diese Tatsache lies beide Teams kreativ werden und nach einigen Versuchen auf beiden Seiten klappte es mit improvisierten Verlängerungen.

Das Team aus Wels-Land kam eine Spur schneller auf den effektiveren Weg und landete mit dem Rettungsteam als Erstes am Fahrzeug. Danach ging es weiter mit der Akku-Säbelsäge. Die Linz-Landler waren indes noch mit der Überbrückung der 25m beschäftigt. Schlussendlich waren auch die Freilinger am Dach und begannen mit der Rettungsöffnung. Mit Säbelsäge und hydrulischem Gerät ging es auch auf dieser Seite rasch zu den Verletzten. Nach erfolgreicher Rettung auf beiden Seiten wurden die Fahrzeuge von den Teams vor den Greifzug gespannt und mussten ins „Ziel“ bugsiert werden. Diese Aufgabe konnte das WL-Team knapp für dich entscheiden. Mit 55min gewann das Team Holzhausen und Marchtrenk vor dem Team Axberg und Freiling, die dieses Challange mit 59min beendeten.

Wir gratulieren den Teams zu den Spitzenleistungen und danken für die auszeichnete Kameradschaft.

Wir freuen uns schon auf die 6. FFC 2018 in Holzhausen. Schauen wir mal, welche knifflige Aufgabe sich unsere Nachbarfeuerwehr ausdenkt – eines ist auf jeden Fall sicher: Es wird wieder ein tolles Event mit Spiel, Spaß und Spannung!

–> Spezielles Dankeschön auch an Hermann Kollinger für die Fotos!